Cookies

Brettspiele Frittenrezensionen
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Gute Fritte

Keeeeeeekseeeeeee!!!!

KEEEEKSEEEEE!!!! Wenn Spielfritten eines mögen, dann sind es Fritten. Aber nicht weit dahinter liegen Kekse. Am liebsten mit Schoki. Und in großen Mengen. Mmmmhhhhh. Frisch gebacken. Wenn das so duuuuftet. Kein Wunder, dass wir uns Cookies mal genauer angeschaut haben. Spiele mit Essen sind immer super. Klickt rein und erfahrt mehr über dieses kooperative Keksspiel!

Nase an!

Draußen ist es kalt. So kalt, dass die Scheiben beschlagen, weil es bei uns im Haus so schön warm ist. Eine leckere Tasse Kakao steht neben uns, sogar mit einer Sahnehaube. Und zwar nicht zu knapp!! Was fehlt da noch? Richtig! Kekse! Und zwar frisch gebackene. Die bringen nämlich direkt 2 tolle Dinge mit sich. Erstens sind sie lecker und zweitens duftet dann das gaaaanze Haus nach frischgebackenen Keksen.

Danke an Huch, die es uns ermöglicht haben, Cookies zu backen, in dem sie uns ein Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

Bei Cookies können wir mit 2-4 BäckerInnen antreten, um Kekse zu backen. Sie sollten mindestens 5 Jahre alt sein und 30 Minuten Zeit mitbringen.

Was riecht denn hier so komisch?

Kennt ihr das, wenn ihr etwas im Ofen habt und es irgendwie vergessen habt … und es dann streng in der Wohnung riecht … irgendwie so verkokelt? Meistens schmeckt das Essen, dass eigentlich eine Gaumenfreude werden sollte, dann nicht mehr besonders gut und die Farbe sieht auch irgendwie ungesund aus.

Das kann uns auf jeden Fall bei Cookies nicht passieren. Denn wir haben einen Wecker, der uns daran erinnert, dass die Kekse fertig sind.

Was müssen wir eigentlich hier tun? Naja, wir müssen alle Kekse auf Blechen vorbereiten und mit Streuseln verzieren. Dann kommen sie in den Ofen und wenn alle fertig gebacken sind, haben wir gewonnen. Leider ist das nur nicht so einfach, wie es jetzt vielleicht klingen mag.

Denn – und das ist weitestgehend unbekannt – Plätzchen verschiedener Formen verstehen sich nicht untereinander. Daher darf man sie auch nicht zusammen auf ein Blech legen. Sonst gibt das ziemlich fiese Auseinandersetzungen und bevor man sich versieht, liegen nur noch Krümel auf dem Blech, weil die Kekse sich gegenseitig verhauen haben.

ABER!

Bevor die gleichförmigen Plätzchen in den Ofen dürfen, muss man Streusel drauf tun. Ich tue die zwar immer nach dem Backen drauf, aber gut. Naja, und wenn dann alle Plätzchen fertig vorbereitet sind, kann das Blech in die Röhre.

Klingt immer noch einfach? Jaaaahaaaa – welche Plätzchen wir überhaupt nehmen dürfen, erwürfeln wir. Auch an Streusel kommen wir über die Würfel. Und für jeden Würfel, den ihr nicht benutzen könnt tickt die Uhr weiter. Und schließlich haben wir nicht ewig Zeit.

Würfel darf man leider nicht nachwürfeln – das hätte ich mir gewünscht, weil´s ein bisschen taktische Möglichkeiten ins Spiel gebracht hätte. So ist es ein reines Würfelglücksspiel.

Ja, und manchmal geht`s dann auch mit uns durch. Denn die Kekse liegen schließlich direkt vor der Nase. Und, seien wir doch mal ganz ehrlich, nicht nur frische Plätzchen sind lecker. NEIN!! Roher Keksteig ist auch geil. Kein Wunder, dass wir zwischendurch auch mal naschen wollen. Und unsere gierigen Krallen grapschen zu den Keksen und wir leeren die Bleche, bevor die Kekse überhaupt in die Sauna durften. Das machen wir – aus Frust – immer dann, wenn wir etwas würfeln, was wir nicht umsetzen können. Z.B. Wenn die gewürfelte Plätzchenform nicht mehr gebacken werden muss oder aber, wenn wir keine Streusel auf die Cookies schütten können. Wie das dann oft nach so Fressattacken ist: Wir ärgern uns, dass wir selbst dafür gesorgt haben, dass die hart erarbeiteten Kekse von den Blechen wieder verschwunden sind. Schade.

Nicht verbrennen!

Achtung – heiß! Besonders viel Freude habt ihr übrigens, wenn ihr euch richtig in die Plätzchenbäckerei hineinversetzt. Das heißt: Das Blech wird nur mit einem Handtuch angefasst, beim Öffnen des Backofens fächern wir mit der Hand die heiße Luft weg, die fertigen Bleche werden auf Untersetzer gestellt, damit die Arbeitsplatte nicht verkokelt. Denkt auch daran, dass die meisten Backöfen ein Geräusch von sich geben, wenn sie fertig sind. Am besten geeignet ist hierfür ein schrilles und lautes „PLING“!

Ich find es so toll, dass das Spielmaterial hier wirklich cool genutzt wird und dass wir einen fast echten Ofen aufbauen können. Das begeistert mich und auch andere Cookiesliebhaber. Allerdings hätte ich mir schon vorstellen können, dass die Plätzchen – also die nackigen – ein bisschen appetitlicher aussehen könnten. Auf den ersten Blick dachte ich, dass das irgendwie die ausgepöppelten Reste seien, die dann weg kommen. Aber nein, es sind die Kekse …

Was ist der große Vorteil an Cookies?

Naja, dass man danach nicht spülen muss.

Was ist der große Nachteil an Cookies?

Dass die Kekse irgendwie trocken sind und komisch schmecken.

Lecker

  • Optisch die Keksbombe
  • Spannend bis zum Schluss

Pfui

  • Die Kekse schmecken nicht
  • Vom Würfel abhängig

Fazit

Lecker, Kekse..

  "Mampf-Mampf-Mampf Endlich wird auch mal wieder Spielmaterial in verschiedensten Formen genutzt – schließlich haben wir hier einen fast funktionstüchtigen Backofen dabei Cookies macht Spaß und ist auch gar nicht so einfach. Schnell ist die Zeit rum, obwohl man doch gerade erst angefangen hat, zu backen. Bei mir – einer mehr oder weniger erwachsenen Person – hat nach ein paar Runden das tolle Spielgefühl ein bisschen nachgelassen. Aber bei jüngeren ist das sicherlich nicht der Fall. Leider ist es auch ganz schön glückslastig durch die Würfel – da hätte ich mir für die größeren Plätzchenbäcker noch andere „taktische“ Möglichkeiten gewünscht. Daher gibt´s heute sowohl eine Superfritte – denn ich glaube ganz fest, dass dieses Spiel die Minigamer dort draußen dauerhaft begeistern wird – und eine Knusperfritte – weil ich mir etwas mehr Abwechslung für die Größeren gewünscht hätte. Zusammen macht das eine: Gute Fritte! Würden wir nur die Ausstattung bewerten, dann wäre Cookies durch die Decke gegangen."
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Gute Fritte