King of Tokyo, King of New York – Monsterpack 01 Cthulhu

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Gute Fritte

Monster ahoi.

King of Tokyo ist ja sicher ein Begriff bei euch, oder? Damals, also im Jahre 2012, als Alex (aka Luftschubser) noch bei uns war, hat er für euch darüber berichtet. Auch über die Promos und Erweiterungen, die es für King of Tokyo gibt, erzählte er und natürlich auch das alte Power Up durfte nicht fehlen. Könnt ihr alles noch bei uns nachlesen.

Zusammengefasst aber nochmal für euch:

King of Tokyo stammt aus dem Hause Iello und jeder Spieler ist ein Monster, das versucht, möglichst schnell möglichst viele Siegpunkte zu erhalten und dabei nicht zu Tode geklatscht zu werden. Ein Monster aus der Runde muss nämlich immer in Tokyo stehen und ist somit die Zielscheibe der Tatzensymbole auf den Würfeln, mit denen gespielt wird. Tatze bedeutet Haue. Und gemeines Gelächter.

TAAATZEEEE!

Es stehen natürlich die verschiedensten Aktionen durch Karten zur Verfügung und so wird King of Tokyo niemals langweilig.

Wenn ihr nochmal Alex` ganzen Bericht lesen wollt, findet ihr oben im Text die entsprechenden Links dazu. Heute wollen wir uns aber einer neuen Erweiterung zuwenden. Wie gerade erwähnt ist King of Tokyo schon lang auf dem Markt. Und nun, 2017, gibt es wieder Futter für alle Monsterfans.

Cthulhu kommt zu Besuch!

Oh je, man merkt beim Schreiben, dass ich mich öfter mit dem Begriff Cthulhu beschäftige. Oder ist es im Wörterbuch von Pages immer so, dass Cthulhu als automatischer Vorschlag erscheint, wenn man ein ähnlich lautendes Wort eintippt?!

Das erste Monster Pack zu King of Tokyo ist draußen und es ist eben niemand anders als Cthulhu, der die Monsterauswahl in Tokyo erweitert. Dieses Monsterpack ist übrigens auch für King of New York nutzbar! Darüber haben wir noch gar nicht berichtet. Oh oh. Das sollten wir schnellstens mal nachholen … King of New York ist ein Nachfolger von King of Tokyo. Das Spielprinzip ist ähnlich, aber New York bringt einige Neuerungen und Besonderheiten mit. Aber dann dazu an anderer Stelle nochmal mehr.

Was gibt´s denn im Monsterpack?

Zuerstmal eben das neue Monster Cthulhu, mit Aufsteller und Monstertafel. Dann gibt´s noch Kultisten und Tempel in Form von Plättchen, Wahnsinnsmarker (natürlich – die dürfen ja nicht fehlen, wenn Cthulhu die Stadt rockt) und Evolutionskarten – jeweils einige für Tokyo und einige für New York. Gehen wir mal eben durch, was was kann.

Klar, Cthulhu ist ein neues Monster, das in Tokyo/New York eingesetzt werden kann. Dann kann man – unabhängig davon, ob Cthulhu als Monster dabei ist – mit den Kultistenplättchen spielen. Wenn man mit den Evolutionskarten spielt, muss man aber auch mit Cthulhu spielen. Und wenn der Hund die Katze nicht gejagt hätte, dann …

So oder so, alle Dinge bringen unterschiedliche Neuerungen ins Spiel. Die Kultistenplättchen könnt ihr für Tokyo nutzen (die Tempel auf der Rückseite haben keine Bedeutung in Tokyo – und das wo Japan mit Tempeln doch nur so vollgestellt ist?!). Diese Kultisten – in Form von glupschäugigen Fischen – kann man gegen Herzen, Blitze oder einen neuen Würfelwurf eintauschen, wenn man sie sich durch 4 gleiche Symbole nach dem Würfeln erarbeitet hat.

We´re in Neeew Yoohoork

Genau. Und da werden die Plättchen mit unter die Gebäudeplättchen aus dem Grundspiel gemischt. Dabei werden die Tempel dann wie Gebäude behandelt und die Kultisten wie Einheiten. Dazu gibt´s dann noch ein paar Details im Spiel, die diese Marker von denen aus dem Grundspiel abheben.

Damit ihr mit den Evolutionen von Cthulhu spielen könnt, benötigt ihr auch das Power-Up des jeweiligen Grundspiels. Die Evolutionen bringen noch einmal neue Aktionsmöglichkeiten und machen die Monster oberstark.
Neu bei Cthulhu ist, dass jetzt natürlich auch der Wahnsinn mitspielt. So können durch gewisse Evolutionskarten Wahnsinnsmarker an andere Spieler verteilt werden, was sie natürlich in ihrem Handeln und vor allem in ihrer Genesung lähmt.

Und braucht man das?

Als King of Tokyo oder New York Fan und Sammler ist natürlich auch das Monster-Pack Pflicht – klar. Zum Spielen braucht man es natürlich nicht, aber um immer wieder ein bisschen Abwechslung nach New York oder Tokyo zu bringen, ist so ein Monsterpack schon was Feines. Und für nen Zehner kann man eigentlich auch nicht meckern. Schaden tut es in jedem Fall nicht!

Die Geschichte mit den Wahnsinnsmarkern finde ich ziemlich cool und vor allem die Evolutionen haben es echt ganz schön in sich. Dadurch ist King of New York / Tokyo noch bunter – und gemeiner. Und dank der diversen Erweiterungen kann man sich seine Partie ja inzwischen wirklich aus so vielen unterschiedlichen Teilen zusammenstellen, dass eigentlich für jeden was dabei sein sollte.

Die Kultisten können einem manchmal in Tokyo helfen, wenn man ein bisschen in der Patsche steckt, aber wirklich umgehauen haben sie mich nicht. Das ist ein nettes „nebenbei“. Wohingegen die neuen Gebäude und Einheiten in New York doch schon ordentlich was können. So kommt man dann mal an eine echt fiese Evolutionskarte oder hat die Möglichkeit, nochmal am Zug zu sein, was ganz häufig Monsterleben retten kann.

Wer steht nicht auf Cthulhu? Ich bin schon gespannt, welches Monster uns im nächsten Pack erwartet. Da auf der Schachtel 01 drauf steht, gehe ich davon aus, dass noch weiter folgen werden. Laut Boardgamegeek sieht es schwer nach King Kong aus. Man darf also gespannt sein

Lecker

  • Etwas mehr für Tokyo und New York
  • Die Kultisten sind ganz cool

Pfui

  • Eher nur was für Sammler

Fazit

Schlabberschlabber

Das Monsterpack 01 mit Cthulhu bekommt von mir eine ganz gute Knusperfritte. Wie bereits erwähnt gibt es einige Dinge, die ich ziemlich cool finde. Ich glaube aber auch, dass die Erweiterung schon cool genug gewesen wäre, wenn die Tempel und Kultisten nicht dabei wären. (wobei die Gebäude ja schon ganz cool sind … mh.). Wer eh schon alles von King of Tokyo und New York hat, der kann ohne schlechtes Gewissen auch das erste Monsterpack in die Sammlung aufnehmen. Wie immer wartet hier schönes Spielmaterial, das für Abwechslung sorgt. Danke an Hutter, die uns Cthulhu und die Wahnsinnsmarker als Rezensionsexemplar geschickt haben. Als ob wir noch nicht wahnsinnig genug wären.
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Gute Fritte

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