Hmmm, lecker! Das #Spiel18-Wochenende

Aufgegessen!

Die #SPIEL18 ist vorbei. Einfach so. Heute ist also der Montag nach der Messe und ein großer Teil der 190.000 BesucherInnen liegt wahrscheinlich im Essig. Von den VerlagsmitarbeiterInnen mal ganz abgesehen. Wir möchten euch aber natürlich auch noch mitnehmen zum Samstag und Sonntag der diesjährigen Spielemesse, denn auch an diesen beiden Tagen haben wir tolle Spiele gesehen und viele spannende Dinge erlebt.

Zuerst einmal möchte ich jedoch Revue passieren lassen, denn es gibt schon offizielle Zahlen zur SPIEL’18. Gestern hat der Merz-Verlag verkündet, dass noch mehr Besucher als erwartet nach Essen gepilgert sind. Letztes Jahr waren es 182.000 Besuchen, dieses Jahr haben wir auf 190.000 erhöht. Leute, stellt euch mal vor, wieviele Menschen das sind. Die Stadt Hagen hat mit 187.730 Einwohnern weniger Menschen, als die Spielemesse. Ist das verrückt oder ist das verrückt?

80.000 m² Ausstellungsfläche gab es dieses Jahr – das sind 16.000.000 (in Worten: Sechzehn Millionen!!) Spielkarten. Das ist der Inhalt von 32.000 Dominion-Basisspielen. Verrückt, oder?! 1.150 Aussteller aus 50 Nationen – es gibt 194 Länder auf der Welt, daran können wir also noch arbeiten 😉 – haben 1.400 Neuheiten mitgebracht. Auch diese Zahl ist nichts im Vergleich zu mancher Spielesammlung, klar. Aber wenn wir mal überlegen, wieviele Ideen, wieviele Stunden Arbeit in 1.400 Schachteln stecken, die zu großen Teilen auch neue Ideen beinhalten, dann ist das eine ganz schön krasse Zahl. Kooperative Spiele haben eine besondere Aufmerksamkeit bekommen, wie wir das auch schon bei der Pressekonferenz erfahren konnten. Ein Traum also für Funfairist, der Liebhaber dieser Spielart ist. Aber vor allem haben wir auch viele „Roll & Write“ Spiele haben wir gesehen. Spiele also, die einen Block beinhalten, auf dem wir Würfelergebnisse eintragen. Oder andere Dinge, denn es gibt natürlich auch Kartenspiele, die diesen Mechanismus verfolgen.

Samstag, 27.10.2018

Liebes Tagebuch, … nein, Quatsch. Keine Sorge.

Samstag war natürlich auch für uns wieder Messezeit! Wie immer sprangen Funfairist und ich uns im Parkhaus kreischend in die Arme, weil ja WIEDER ein Messetag vor uns lag und weil wir uns so lange (bestimmt 8 Stunden oder so) nicht gesehen hatten. Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, ist unser Enthusiasmus und unsere Freude immer unbeschreiblich riesig, wenn die Spielemesse ansteht. Jeden Tag auf´s Neue. Mal mit etwas dickeren, mal mit etwas „normaleren“ Augenringen und Tränensäcken. Mal mit einem Red Bull und mal mit 2 Red Bull in den Händen. 😉 Bei uns ist es übrigens so, dass ich (Kaddy) für die deftige Verpflegung auf der Messe zuständig bin und für Koffeinzufuhr, Funfairist kümmert sich um die süßen Dinge, die man in sich hineinstopft. Da wir wie immer zu früh dran waren (wir genießen es, morgens noch über die vielen tollen Momente zu sprechen und uns gegenseitig nochmal daran zu erinnern, dass MESSE ist!!), haben wir auch direkt den Wintereinbruch zu spüren bekommen und liefen schnatternd (vor Kälte und vor Gebrabbel) durch die Gegend. Dann aber öffneten sich endlich die Türen und wir durften ein weiteres Mal in die Hallen.

Als erstes ging es zu Game Brewer, wo wir uns das bunte Spiel Festo anschauten – ein Workerplacement von Arve d. Fühler, den wir auch direkt kennenlernen und ein bisschen quatschen konnten. Funfairist hat direkt zugeschlagen und ist nun stolzer Besitzer von Festo. Danach ging´s weiter zu Flatlined Games, wo wir eine Runde Steam Rollers gespielt haben – ein Roll & Write, in dem wir Zugstrecken bauen, Waren transportieren und dafür sorgen müssen, dass unser Zug (tschuuuutschuuuu) immer genug Energie hat. So ein ähnliches Spiel fanden wir auch bei Horrible Games und es heißt Railroad Ink. (Das haben wir allerdings nicht gespielt). Bei Cosmodrome Games haben wir mit dem Autor Ivan Kraev Tremble, Humans! gespielt. Darin sind wir Aliens und wollen Städte einnehmen. Allerdings rangeln wir Aliens auch untereinander und nur der Stärkste darf im Endeffekt auch die Stadt angreifen, um die es gerade geht. Dann kommen noch Würfel in Spiel, die für Verzweiflung und Ärgern sorgen können. Dieses Spiel ist in meine Tasche gewandert. Das hat echt Laune gemacht.

Szenenwechsel

Denn weiter ging es nicht mit Aliens, sondern mit Würstchen, nämlich beim Wurst Case Scenario von Jumping Turtle Games. Klar, dass der Name die Fritten anlockt. Beim Wurst Case Scenario bekommen wir geheime Wurstidentitäten zugeteilt, 2 an der Zahl. Alle Würste stehen auf einem Fließband, das, wie soll es auch anders sein, in einer Hechselmaschine endet und aus den Würstchen Hack macht. Wir wollen die letzten Wurst sein, die überlebt und versuchen uns, mit Mayo, Ketchup und Senf in Sicherheit zu bringen und die anderen Würste zerschnetzeln zu lassen. Wie ihr merkt sind wir eher im Bereich der ernsten Expertenspiele unterwegs.

Auch der Verlag Djeco, den wir letztes Jahr mit großer Freude für uns gefunden haben, ist wieder mit neuen Spielen dabei gewesen und Twisty und Polyssimo haben bei Funfairist für Freude gesorgt. Bei Polyssimo spielen wir Tetris mit unterschiedlichen geometrischen Formen und bei Twisty müssen wir unsere Holzscheiben taktisch einsetzen und bewegen – ein bisschen wie bei Schach, nur in bunt – und versuchen, möglichst schnell 7 Spielsteine zu klauen und so einzusammeln.

Auch Mattel war mit ein paar Neuheiten da, die wir uns angeschaut haben. Natürlich das Wichtigste zuerst: Die lang ersehnte und angekündigte Erweiterung zu Geister, Geister, Schatzsuchmeister war ENDLICH in Deutsch verfügbar. Kein Wunder also, dass Funfairist sich den Partyhut aufgesetzt hat und ausgerastet ist vor Freude. Aber nicht nur das: Mattel wird bis zum nächsten Vollmond die deutschen Versionen des eigenen Escape Room-Spiels nach Deutschland liefern. Dabei wird es um ein Werwolf-Experiment gehen und wir freuen uns auf jeden Fall schon sehr darauf, diese neue Escape-Schachtel auszuprobieren. Einen kleinen Einblick konnten wir schon erhalten, da Mattel 3 kleine Live-Escape-Räume aufgebaut hatten, in denen Funfairist und ich um die Freiheit gekämpft haben. Doch auch das war noch nicht alles.

Buchstaben YOLO hat für Aufruhr gesorgt, da Mattel vor einiger Zeit angekündigt hat, dass Scrabble ab sofort Buchstaben YOLO heißt. Sowohl im Fernsehen, als auch im Internet hat das natürlich für Tumult gesorgt. Bald wurde jedoch aufgeklärt, dass es sich dabei um einen PR-Spaß zum Geburtstag von Scrabble handelte. Doch da ist die Geschichte noch nicht zu Ende: Einige wenige Buchstaben YOLOs gibt es, denn sie wurden extra produziert und wir freuen uns sehr, ein eigenes Exemplar davon nun besitzen zu können. Übrigens: Da steckt ein ganz normales Scrabble drin, aber die Schachtel ist eben die von Buchstaben YOLO.

Menschen

Natürlich wurde uns der Tag durch diverse Wiedersehen und Kennenlernen versüßt. Ein Highlight für Funfairist war es auf jeden Fall, dass er Kristian Amundsen Ostby treffen konnte – den Autor von Escape – The Curse of the Temple von Queen Games. Dieses Spiel begleitet uns beide schon seit der ersten Messe, auf der es präsentiert wurde, und hat damals für ein unvergessliches Erlebnis gesorgt. Seitdem haben wir es unzählige Male gespielt und bei Funfairist geht die Liebe zu diesem Spiel sogar so weit, dass sie unter die Haut gingen. Daher kein Wunder, dass gerade dieser Moment ein ganz besonderer war.

Am Abend haben wir uns dann noch mit vielen, vielen anderen Bloggerkollegen und –kolleginnen getroffen, gequatscht, uns kennengelernt und eine gute Zeit gehabt. Unglaublich, wieviele wir geworden sind.  Bei dem ersten Bloggertreffen, an dem wir als Spielfritte teilgenommen haben, haben wir alle noch an 3 Tische in einem kleinen italienischen Restaurant gepasst. Heute sprengen wir Räume, die mehr als 3 Mal so groß sind, wie damals das kleine Restaurant. Schön, dass wir die Chance hatten, so viele Gesichter zu den Namen einmal kennenzulernen. Danke an dieser Stelle für die schönen Momente, Umarmungen, Unterhaltungen und Kennenlernen!

Sonntag, 28.10.2018

6.30 Uhr. Trotz einer Stunde mehr Schlaf fühlte sich mein Körper an, als hätte mich über Nacht der Spiel18-Express überrollt. Aber: Keine Müdigkeit zulassen! Der letzte Messetag bricht schließlich an! Das ist ja immer wieder so ein Tag, an dem ich nicht weiß, ob ich weinen oder lachen soll. Weinen möchte ich, weil ich die lieben Menschen, die man an den 4 bzw. 5 Tagen so trifft, vielleicht länger nicht mehr sieht, weil man nicht jeden Tag 9 Stunden spielen kann, weil man sich nicht mehr an 189.999 anderen Menschen reibt und weil die Messe einfach bald zu Ende ist. Auf der anderen Seite hat jede Zelle meines Körpers nach Schlaf und hochgelegten Beinen geschrien, nach Schweigen und liegen. Messe ist halt kein Zuckerschlecken. 😉 So oder so: Sonntag ist trotzdem nochmal Messezeit und wir hatten wieder die Möglichkeit, in die verschiedensten Schachteln hineinzuschnuppern.

Der erste Stopp führte uns zu Ludonova, wo wir das bereits ausverkaufte Cupcake Empire spielten. Dort machen wir bunte Cupcakes in bunten Farben, die wir in unseren Geschäften an unsere KundenInnen im jeweiligen Block verkaufen wollen. Das ganze wird getragen durch einen coolen Würfelmechanismus, weil die Würfel uns angeben, welche Aktionen uns überhaupt zur Verfügung stehen. Zwar ausverkauft, aber unsere Kollegin Brettspielpoesie konnte noch eins abstauben, weswegen wir bald mal einen Besuch planen müssen. 😉 Dann spielten wir mit einem Teil der Brettagogen Jagged Alliance TBG, ein kooperatives Spiel, das auf einem digitalen Spiel basiert. Gemeinsam haben wir uns durch Gebüsche gekämpft, haben geschossen, uns gegenseitig (nicht) geheilt und die Sektoren von unseren Gegnern befreit. Und natürlich haben wir das Szenario, in welchem wir steckten, gewonnen. Bei so viel Charisma am Tisch gab es auch keine andere Lösung. Das hat mir auf jeden Fall auch großen Spaß gemacht.

Weiter ging es bei uns mit Catalyst von Giochi, einem Kartenspiel, in dem wir Karten ausspielen und dadurch dafür sorgen, dass unsere Möglichkeiten immer größer werden, da die Karten recht intensiv miteinander interagieren. Wenn ich die eine habe, dann ist die andere stärker, aber um an die zu kommen, brauche ich erstmal das da *mitdemFingerzeig*.

Dann wurde es mal wieder Zeit, ein bisschen zu sitzen und zu quatschen und das haben wir auch genauso umgesetzt! Wir haben Adrian von Hüne besucht. Hüne ist ein StartUp aus dem Emsland, das ganz frisch auf dem Markt ist. Sie machen *Trommelwirbel* Brettspieltische, die in Deutschland hergestellt werden und daher auch zu einem fairen Preis für uns Nerds zu erwerben sind. Wir haben einen Einblick in die verschiedenen Module, Farben und Arten der Tische bekommen und Adrian hat uns ein bisschen was zur Kickstarter-Kampagne erzählt, die ganz bald startet. Da das Thema für uns persönlich auch sehr interessant ist, werdet ihr in den nächsten Tagen zu diesem Thema und zu Adrian und seinen Tischen noch mehr im Detail erfahren. Denn mal ehrlich – wer von uns will keinen geilen Brettspieltisch haben? Naaaa???? 😉

Die Uhr ist natürlich nicht stehengeblieben, weswegen bald schon die letzte Stunden der Messe anfingen. Wir haben noch einen kurzen Ausflug auf den Fischmarkt bei Tsukiji von Red Box Games gemacht. Für Menschen mit Fischphobien sicherlich eine Herausforderung. Auch, wenn die Zeichnungen natürlich gemalt sind, sahen diese toten Fisch-Teile auf den Karten schon wenig appetitlich aus für jemanden, der kein Fischesser ist. 😉 Davon mal abgesehen: Bei Tsukiji handeln wir Fische und versuchen über einen ganz coolen Mechanismus, die Preise der Fische am Markt so zu beeinflussen, dass es in unserer Tasche ordentlich klingelt. Zum Abschluss spielten wir noch das kooperative Spiel Affinity von Game Flow. In diesem Spiel erhält jeder von uns 3 Kartenarten. Die erste Karte beginnt einen Satz, die 2. Karte führt ihn weiter, die 3. beendet den Satz. Es gibt 4 Emotionen im Spiel: Schön, lustig, gruselig, traurig. Ich erhalte eine dieser Emotionen und suche 3 Karten aus, die einen Satz bilden, und gebe sie meinem Nachbarn. Er liest den Satz vor und die Gruppe versucht herauszufinden, um welche Emotion es geht. Wenn sie richtig liegen gibt´s nen Punkte für die Gruppe, ansonsten einen für´s Spiel (was wir natürlich vermeiden wollen). Der Satz: „Eine Puppe sucht nach Liebe in einem Kinderheim.“ hat bei der Gruppe die Emotion „traurig“ getriggert, wobei meine Intention (den Satz habe ich ausgelegt) war, dass das schon ne ziemlich gruselige Sache ist, wenn ne Puppe in einem Kinderheim nach Liebe sucht. Aber gut. So kann man sich irren.

Schon bald – emotional viel zu früh – war 18 Uhr und die Lichter in den Hallen gingen aus. Funfairist und ich hielten uns weinend in den Armen, weil wir nun wieder fast ein ganzes Jahr warten müssen, bis endlich wieder SPIELzeit ist. Alle Aussteller kratzten noch ein letztes Mal ihre Kraftreserven zusammen und bald waren Stände leer, zusammengebaut und sogar weg. Fast so, als wären die letzten Tage nie passiert. Aber das sind sie ja zum Glück! Wir hatten wieder wunderbare, verspielte, schöne, anstrengende, warme, kalte, lustige Tage auf der #SPIEL18 und sind dankbar dafür, dass es diese tolle Veranstaltung gibt.

Daher möchten wir dem Merz-Verlag an dieser Stelle auch ein großes Dankeschön aussprechen, dass sie diesen Termin in jedem Jahr auf´s Neue zu etwas ganz besonderem machen. Ihr macht wirklich einen tollen Job und wir freuen uns jetzt schon wie wahnsinnig auf den Hashtag #SPIEL19.

Funfairist hat auch noch was zu sagen! „Und dann ist da noch …“

Die Spiel in Essen hat neben vielen Spielen, Verlagen und Verkaufsständen auch noch mehr zu bieten: Nämlich Menschen. Meistens sind es Besucher und Besucherinnen und die Sterne dazwischen. Doch zwischen den Besucher*innen tummeln sich auch ganz andere Arten von Menschen, die nicht allein zu der Besuchsgruppe gehören. Nein, so sind es auch die vielen Erklärer*innen, die die Messemenschenanzahl steigen lässt. Fleißige und stimmstrapazierte Menschen, die in einer Mission auf der Messe agieren: Spiele immer und immer und immer und immer wieder zu erklären, nett dabei sein, einladend Interessierte an den Tisch zu bitten und denen das Tor in eine andere Spielwelt öffnen. An dieser Stelle möchte ich einen ganz großen Applaus an die vielen Erklärer*innen aussprechen, die jedes Jahr, tagein und tagaus ihre Stimme quälen, noch so blöde Fragen beantworten, den unglaublichen Geräuschpegel ertragen und in irgendwie gekrümmten Haltungen diese Messe überleben: DANKE! Ohne euch würde die Messe zur Lese- und dann danach „selbst beigebrachten“ Spielmesse werden. Danke euch!

Doch Nicht nur Erklärhasen hoppeln durch die Hallen, es sind auch andere Menschen, die nicht wirklich zu der Besuchendengruppe gezählt werden können. Verlagsmitarbeitende, Autoren und Autorinnen, Pressemenschen, B(V)logger*innen, und so weiter und so fort. Unter der scheinheiligen Fassade der kaufsüchtigen Spielenerds sind es auch die Menschen, die über diese Spiele schreiben, die diese vermarkten und an den Menschen bringen und vor allem die, die die Spiele erst entwickeln.

Oft sind gerade die Entwickler*innen nicht auf den ersten Blick erkennbar. Handelt es sich bei der Spielebranche nicht um einen

Kennen Sie Peter?

Kulturzweig, bei dem Menschen „offensichtlich und hörbar“ via audio-visuelle Übertragung wiedererkannt werden. Einen George Clooney erkennt man schnell auf offener Straße, und eine Angelina Jolie wird bestimmt schneller jubelnd angeschrien, als manch hiesige Spieleautoren. Ja, so ist das. Schriftsteller*innen, Spieleautor*innen und dergleichen haben halt nicht den Vor- oder Nachteil (kommt drauf an, wie man es sieht) das Gesicht in eine Kamera zu halten, um danach auf offener Straße von Paparazzi verfolgt zu werden. Ein Fluch? Ein Segen? Egal.

Aber sie sind unter uns, die Menschen, denen wir das verdanken, was uns an die Spieletische der Welt bringt. Und manchmal sind sie genau neben uns. Mitten am Tisch, gleich ein paar Gänge weiter. Auf einmal da. Und dann wieder weg. Auf der Messe Spiel in Essen laufen Autor*innen, Illustrator*innen und viele weitere umher, denen wir die wunderbarsten Spielzeiten verdanken, die wir im Leben erfahren konnten.

Auch wir, die Spielfritte, durften im Jahre 2018 wieder erneut viele alte bekannte Gesichter wieder sehen, Menschen herzen, die wir schon vor Jahren haben kennen lernen dürfen, und wieder neue Leute treffen, die für Interviews, Austausch und einfach nur Small-Talk zur Verfügung standen.

Es ist schön zu erfahren, wie manch Spiel erst entstanden ist und wie es zu manch Ideen gekommen ist. Dirk Henn zum Beispiel, ich sage nur Alhambra, hat uns erzählt, dass die Idee zu Alhambra durch einen gemeinsamen Spieleabend mit Freunden entstanden ist, als sie Karten gespielt hatten. Während eines Stiches, es lag eine 7 aus, fragte ich Dirk: „Mist, ich habe nur eine 6 und eine 5. Hmmm, warum könnte ich die nicht zusammen zählen …“ Tja, und damit ist die Idee zu Alhambra geboren. Auch Erfuhren wir Neuigkeiten und Einsichten in kommende Erweiterungen und Entwicklungen. Wisst ihr, dass mit der Alhambra Jubiläums Edition die Erweiterungszahl damit auf sage und schreibe 49 Stück steigt? Wahnsinn. Und das Verrückte: Alhambra funktioniert immer noch, mit und ohne und in Kombination mit anderen Erweiterungen. Das muss erst mal ein Spiel nachmachen.

Auch Rita Modl möchten wir an dieser Stelle mal nennen. Rita, eine immer gut gelaunte und sonnenscheinstrahlende Frau mit weißen langen Haaren und einem farbabblätternden Helm auf dem Kopf, haben wir wirklich in unser Herz geschlossen. Sie präsentierte auf der Messe ihr Geschicklichkeitsspiel Men at Work, was neben seines spaßigen Spielerlebens auch eine Augenweide für Hand und Auge ist. Rita hat uns einiges zum Spiel, dem Verlauf und der Entwicklung, aber auch einiges anderes erzählt. Wow! Von dieser Stelle aus ein ganz heftiges WINKE-WINKE an Rita, wir sind ein Fan von Dir, wohoooo… Anmerkung von Kaddy: Solltet ihr Rita mal treffen und sie fragt nach eurem Handy, dann wird so etwas hier das Ergebnis davon sein. 😉

 

 

 

 

 

 

 

Ach, wo ich gerade bei Fan bin. Ein weiteres Highlight war für mich zu verzeichnen.

Ich bin ja ein leidenschaftlicher Escape – Der Fluch des Tempels Fan, welches bei Queen Games erschienen ist. So konnte ich den Autor Kristian Amundsen Ostby kennenlernen und mit ihm über Escape, weitere Erweiterungen und Entwicklungen und dergleichen schnacken. Ein ganz tolles Erlebnis. Auf jeden Fall für mich, denn ich bin echt vor Freude im Dreieck gesprungen.

Und so geht es weiter in der Aufzählung der vielen Menschen, die die Gänge der Messe so voll, das Anstehen an Tischen so lang und das sich mit Taschen anrempeln so aua macht. An dieser Stelle auch ein ganz großes Danke an die vielen Autoren und Autorinnen. Schön, dass ihr mit all den Fans, die oft gar nicht wissen, wie ihr ausseht, zusammen diese Messe erlebt und gemeinsam durchfahrt.

Großartig, dass wir mit euch sprechen, euch herzen und erleben durften, ihr vielen da draußen. Damit wir niemanden in einer möglichen Aufzählung vergessen…:

Liebe Autoren*Innen, liebe Redakteure*Innen, liebe Verlagsinhaber*Innen, liebe Illustratoren*Innen, liebe PR-Menschen*Innen, liebe Erklärbären*Innen, liebe Blogger-Youtube-Podcast-wasauchimmerihrfürformatehabt-Kollegen*Innen, liebe Freunde, liebe ALLE. Jedem/r Einzelne/n von euch, die wir getroffen haben, möchten wir danken, dass wir euch wiedergesehen, kennengelernt, gedrückt, die Hand geschüttelt, mit euch gequatscht, gelacht und eine wunderbare Zeit verbracht haben. Ihr macht eine tolle Arbeit und auch ihr sorgt immer wieder dafür, dass wir auf der #SPIEL18 eine großartige Zeit hatten.

Also, wenn DU das hier liest und wir DICH auf der Messe geknuddelt oder in anderer Art und Weise getroffen haben: Wir drücken dich nochmal, dieses Mal nur eben digital.

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