Spiel des Jahres 2020 – Die Preisträger

Ausgezeichnete Spiele

Auch in diesem echt komischen, aber vielleicht nicht unbedingt witzigen Jahr 2020, wurden die 3 Farb-Pöppel verliehen, die den Verlagen ne Menge Asche, den Autor*innen ne dicke Achtung und Aufmerksamkeit, aber vor allem den Spielenden eine Menge Spiel-Freude würdig gegeben wurden. Die drei Pöppel sind vergeben und wir fassen euch einmal die Gewinner der Auszeichnung “Spiel des Jahres” im Bereich Familie, Kenner und Kinder zusammen.

Blau – Grau – Rot

Im Juni 2020 wurde schon der kleine blaue Pöppel verliehen. Die drei Nominierten waren Foto Fish von Michael Kallauch (Logis), Wir sind die Roboter von Reinhard Staupe (NSV) und Speedy Roll von Urtis Sulinskas.

Speedy Roll hat den Pöppel eingeheimst und ist Kinderspiel des Jahres 2020 geworden. Wir gratulieren.
In Speedy Roll haben wir ein Wettrollen. Innovativ rollen wir einen kleinen (Tennis)Ball über den Tisch, an dessen Wand unsere Sammelstücke via Klett kleben bleiben. Geschick, etwas Glück, Planung und eine schöne Optik und Haptik runden das Spiel ab und machen es perfekt. Genau das Richtige für das Kinderspiel des Jahres 2020.

Heute, am 20.07.2020 gab es gleich 2 Verleihungen: Der graue Pöppel, also das Kennerspiel des Jahres, ist eher für Spielerfahrene Menschen gedacht. Eher Häufig- bis Vielspielende, die auch manch Mehrplanung und Aufwand in Kauf nehmen. Zur Auswahl standen diese drei Spiele:
The King´s Dilemma von Lorenzo Silva, Hjalmar Hach und Carlo Burelli, was bei Heidelberg Games erschienen ist, dann noch Die Crew von Thomas Sing was beim Kosmos Verlag, und auch Der Kartograph von Jordy Adan, was bei Pegasus Spiele erschienen ist.

Gewonnen und ausgezeichnet wurde das Stichspiel Die Crew. Die Crew ist ein kooperatives Stichspiel, bei dem wir Level für Level Aufgaben bestehen und erledigen müssen. Kommunikationseinschränkungen sind nicht gerade förderlich bei dem Spiel. Schönes kleines Spiel mit einer Menge Spieltiefe – wir gratulieren zum Kenner-Kritikerpreis.

Und dann gibt es noch den roten Pöppel, die Auszeichnung für Familienspiel und Allgemeinspielende. Zum 42. Mal wurde nun dieser Preis vergeben, und damit eine große Aufmerksamkeit einem Spiel geschenkt.

Folgende Titel wurden als die 3 Nominierten genannt:
Pictures von Daniela Stöhr und Christian Stöhr aus dem PD-Verlag, My City von Reiner Knizia aus dem Hause Kosmos, und Nova Luna von Uwe Rosenberg und Corné van Moorsel aus dem Hause Edition Spielwiese.

Gewonnen und ausgezeichnet wurde das sehr innovative Spiel Pictures, welches ein Legespiel der besonderen Art ist. In Pictures bauen wir mit (Spiel)Material ein Bild nach. Sehr rudimentär und reduziert. Andere raten, welches Bild Mensch ausgelegt hat. Punkte werden verteilt, wenn mann richtig rät und wenn das Bild erraten wurde. Einfacher geht es nicht.

Pictures ist ein Spiel, bei dem spielen an sich sehr im Vordergrund steht. Selten lud ein Spiel so sehr die Mitspielenden ein, auf kreativer Art und Weise mit Spielmaterial in Kontakt zu gehen. Unterhaltsam, innovativ und überhaupt nicht langweilig. Wir gratulieren von Herzen.

Alle sind Gewinnende

Auch wenn drei Titel besonders herausstechen, so wollen wir an dieser Stelle noch mal allen Verlagen, Autor*innen und auch den Spielen unser Dank aussprechen. Achtung Schleimkanone: Ihr seid alle Gewinnende und für uns ausgezeichnete Spiele. Ihr alle sorgt dafür, dass Menschen in Kontakt gehen, spielen und eine wunderbare Zeit miteinander haben. Danke euch allen.

Und auch ein Dank an den Verein Spiel des Jahres e.V., wie jedes Jahr nehmt ihr euch Spiel um Spiel vor, spielt, beobachtet, wertet und empfiehlt. Wir danken euch für die ganze Arbeit und die Sorge um das Kulturgut Spiel. Einen ganz großen Applaus für euch.

An euch alle da draußen: Bitte schaut euch gerne die komplette Empfehlungsliste des Vereins Spiel des Jahres mal an, denn sicherlich sind nicht nur die 3 Gewinnenden interessante Spielvertretungen für euch, sondern auch die anderen.

Bleibt weiterhin verspielt und zerrt Mensch um Mensch an den Tisch – eine Investition, die sich lohnt.

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