Hey ihr ... -gogen ... sagt mal ..

Liebe Frittenfreunde,

und schon wieder ist Frittenplauschzeit! Auch heute haben wir 2 gutaussehende, intelligente, charmante und lustige Gäste für euch eingeladen und freuen uns sehr darüber.

Nachdem wir ja schon einige Autoren, Redakteure, Illustratoren und Verlagsmitarbeiter bei uns gefrittenplauscht haben, ist es heute mal an der Zeit, den Blick auf 2 unserer Bloggerkollegen zu richten. Daher sagen wir jetzt alle mal ganz laut:

Herzlich Willkommen, liebe Brettagogen!

Die Brettagogen, das sind Daniel und Nico, sind den Spielen ebenso verfallen, wie wir es sind. Sie informieren auf humorvolle Art in ihrem Podcast über die unterschiedlichsten Spiele und über interessante Themen, die so in der Spieleszene aufkommen.

Daniel und Nico sind Lehrer (Pädagogen) und spielen gern Brettspiele – und daher rührt auch der Name der beiden. Informationen über das Kollegium der Brettagogen könnt ihr hier auf ihrer Internetseite erhalten.

Wachstum

Lange Zeit waren sie zu zweit, nun haben die Brettagogen dauerhafte, kompetente Unterstützung von zwei weiteren Herren erhalten: Niemand anderem als Herrn Kessler und Chris Haschimitenfürst.

Wir wollten aber natürlich wissen, wie sich die beiden selbst mit 10 Worten beschreiben würden.

Die Brettagogen sind …

… interessiert, wissbegierig, neugierig, gechillt, laberbackig, dummschwätzerig, informativ, ergebnisoffen, rockstarig, bescheiden (Daniel)

… kontaktfreudig, humorvoll, klugscheißerisch, unprofessionell, herzlich, uneitel, chaotisch, treu, unverzichtbar, fettig (Nico)

So, jetzt kennt ihr euch ja schon ein bisschen und daher können wir jetzt auch mit den Fragen starten – oder?

Ab geht´s!

Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen, gemeinsam die Brettagogen zu gründen? War es eine Bier- … ähm … wir meinen natürlich … Mittagessen-in-der-Kantine-Laune oder lang geplant? Und wie habt ihr eure gemeinsame Leidenschaft für Podcasts gefunden?

Daniel: Also, Nico und ich haben gegen Ende des Studiums immer mehr Brettspiele zusammen gezockt und irgendwann hat er gefragt, ob ich auf einen Brettspielpodcast Lust hätte – er hatte auch schon die Namensidee. Also eigentlich hab ich keine Ahnung wie er auf das Danze so kam. 😀 Gut – er hört andauernd verschiedenste Podcasts zu allen Themengebieten und wollte sich bestimmt auch mal so wichtig fühlen wie die 😉 Ich mache das Ganze eigentlich nur wegen der ganzen Groupies! (Bzw. würde das deswegen machen, wenn die nicht größtenteils männlich, bärtig und älter äh *hust jungeblieben wären…)

Nico: Mit ca 90 Minuten pro Tag im Auto auf dem Weg zur Arbeit und zurück, laufen bei mir ständig Podcasts. Als Lehrer müssen wir eh die ganze Zeit labern, labern, labern, warum also nicht über ein Thema, auf das man Bock hat. Das dann noch aufzunehmen und zu veröffentlichen hat auch was damit zu tun, der Szene was zurückgeben zu wollen, aber auch ein Teil von ihr sein zu wollen. Sie ist nämlich klasse. Wo sonst trifft man so sympathisch-durchgeknallte Leute wie die Fritten.  😉

Wieviele Spiele besitzt ihr und wieviel Prozent machen kooperative, kompetitive und Solo-Spiele jeweils aus? Ihr müsst nicht nachzählen gehen, schätzen reicht. 😉 Beschreiben die Werte auch eure Lieblingsspielart?

Daniel: Also ich schätze, dass ich ca. 30-40 Spiele besitze, davon ungefähr 20-25% Koopspiele und der Rest ist kompetitiv. Manche davon kann man solo spielen, mach ich aber so gut wie nie.  Das hat mit einer Lieblingsspielart für mich nicht viel zu tun, ich spiel Koopspiele und kompetitive Spiele eigentlich gleich gerne, kommt aber auf das Spiel an sich an. So ähnlich wie mein Lebensmotto allgemein ist „Bewerte Menschen danach, ob sie Arschlöcher sind oder nicht und nicht nach (insert random prejudice).“ 😉

Nico: (Checkt in der BGStats App nach): Aktuell sind es 453 Grundspiele und noch einige Erweiterungen dazu – das könnte aber schon morgen nach oben korrigiert werden. KoopSpiele sind davon vielleicht 5%, Solovarianten gibt es ja mittlerweile öfter, da würde ich 10% schätzen und der Rest ist full frontal gaming. 😉 Meine Lieblingsspielart hängt eigentlich nicht so sehr vom Typ, sondern von der Mechanik ab. Das wäre nämlich Eurostyle – egal, ob jetzt zusammen, gegeneinander oder allein.

Ihr seid ja beide Lehrer und absolute Brettspielliebhaber. Wenn ihr die Möglichkeit hättet, mal in einen anderen Beruf reinzuschnuppern und ihn auszuüben – ganz egal, ob ihr die dafür benötigten Skills besitzt oder nicht – was wäre es? Astronaut? Arzt? Brettspielautor?

Daniel: Also ich wäre gerne Rockstar! 😀 Da würde das mit den Groupies bestimmt besser funktionieren 😉 Kann nur blöderweise nicht wirklich ein Instrument spielen und meine Singstimme findet hauptsächlich im Auto oder unter der Dusche Verwendung.

Nico: Nach der Schule habe ich kurz überlegt, etwas zu machen, was mehr hands-on ist und wäre fast Tischler oder Licht/Tontechniker geworden. Das reizt mich auch heute noch. Abgesehen davon: wer träumt nicht von einem Job in der Spielebranche…

Wenn ihr ein Spiel als pädagogisch wertvoll einstufen und mit in den Unterricht nehmen solltet – welches wäre es und warum würdet ihr es in der Klasse spielen?

Daniel: Wenn man die nicht immer kaputt machen müsste, würde ich gerne in kleinen Klassen die Exit-Spiele ausprobieren, damit die Kiddies zusammenarbeiten lernen und dabei schön rätseln dürfen. Also von den neueren Sachen jedenfalls. Wir waren mal bei den Bretterwissern zu Gast und haben genau über das Thema gesprochen. Grüße. 😉

Nico: Ich schlüssele das mal nach Fächern auf. 😉 Für Geschichte ist mein Highlight da gerade Les Poilus – das beeindruckt die Schüler dann doch immer wieder. In Englisch immer wieder gern genommen sind Sprachspiele oder Spiele, bei denen man argumentieren muss (Die unüblichen Verdächtigen, Teamwork, Codenames, Werwölfe, …) – natürlich wird dann auf Englisch gespielt. In Politik, meinem dritten Fach, wäre das Naheliegenste wohl Die Macher, aber das dauert einfach zu lange…

Welche 3 Spiele würdet ihr mit auf eine einsame Insel nehmen? Genug Freunde dürftet ihr, wenn nötig, natürlich auch mitnehmen 😉

Daniel: Hm idealerweise welche, die viel Zeit in Anspruch nehmen und nen hohen Wiederspielwert haben, weil auf soner einsamen Insel langweilt man sich bestimmt schnell. Also würde ich aktuell Gaia Project, Orleans und Terraforming Mars nehmen. Wobei ich bei der ganzen Langeweilebekämpfung dann Angst hätte das Essen suchen und Unterschlupf bauen zu vergessen und elendig zu verhungern…

Nico: Ein klassisches Kartendeck für Schafkopf, das geht immer! Und dann noch – das ist jetzt zwar öde – aber auch Gaia Project und Orleans. Die gehen immerhin auch alleine, falls dann doch mal nahrungstechnisch Not am Mann ist vielleicht.

Welches Spiel würdet ihr am liebsten in kochendes Frittierfett tauchen, damit ihr es niemals wieder spielen müsstet?

Daniel: A Few Acres of Snow

Nico: TAC, sieht schön aus, kommt aber direkt aus der Hölle.

In welchem Spiel würdet ihr gerne einmal 24 Stunden in real verbringen, wenn ihr es euch aussuchen dürftet?

Daniel: In irgendeinem Zombie-Survival Spiel um den Idioten aus dem Fernsehen mal zu zeigen wies richtig geht!!! (Und wahrscheinlich die 24 Stunden nicht überleben…)

Nico: Es gab da mal dieses Busenmemorie, oder? Ansonsten… Irgendwas aus der Gipf-Reihe?!

Was bestellt ihr, wenn ihr in eine Pommesbude geht?

Daniel: Kringelfritten mit Curryketchup und ein halbes Hähnchen

Nico: A hoibs Hendl mit Bomm Fritt – in Preußen auch wahlweise eine Currywurst mit gleicher Sättigungsbeilage.

Stellt euch vor, ihr hättet jetzt die einmalige Chance, jemand besonderen für einen unserer nächsten Frittenplausche zu empfehlen. Wer wäre das?

Daniel: Gandhi, Obama oder meine Mami!

Nico: Entweder die Spielträumer (schon wieder ein Podcast) oder die MUWINS (die dürften auf eurer Wellenlänge liegen…)

Und nun – eure letzte Aufgabe – Sekt oder Selters? Bitte wählt eine der beiden Möglichkeiten aus und entscheidet aus eurem Bauch (oder Herzen?? Wenn es um Pommes geht, ist es ja doch meistens das Herz…) heraus.

  • Mayo oder Ketchup?

Daniel: Ketchup

Nico: Mayo

  • Cola oder Cola light?

Daniel: Cola

Nico: Cola

  • Nudeln oder Kartoffeln?

Daniel: Zählen Fritten als Kartoffeln?

Nico: Karoffeln

  • Herr der Ringe oder Star Trek?

Daniel: Herr der Ringe

Nico: Herr der (mother effin) Ringe

  • Schnee oder Sonne?

Daniel: Sonne

Nico: Schnee

  • Würfel oder Karten?

Daniel: Karten

Nico: Karten in Stichspielen (d’uh), in allen anderen lieber Würfel

  • Kaffee oder Tee?

Daniel: Tee

Nico: Kaffee

  • Hund oder Katze?

Daniel: Elefant

Nico: Katze (hab ja schließlich eine)

  • Kooperativ oder kompetitiv?

Daniel: kompetitiv

Nico: kompetetiv

Lieber Nico, lieber Daniel – danke, dass auch ihr euch in die Reihe der Frittenplauschgäste eingereiht habt. Wir freuen uns sehr, dass ihr euch Zeit für uns und unsere LeserInnen genommen habt.

Und ihr, liebe Frittenfreunde, hört euch fleißig den Brettagogen-Podcast an und stöbert auf der Internetseite der beiden. Euch erwartet dort eiiiiniges. Habt ihr noch Fragen? Dann immer her damit!

Bis zum nächsten Frittenplausch,

eure Fritten

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