Frittenplausch mit Petra Fuchs

JUUHUUUU!!

Es ist mal wieder Frittenplauschzeit und wir haben auch mal wieder Girlpower am Start! *HYPE* Heute begrüßen wir Petra Fuchs, Vorsitzende und Gründerin des Spielecafés der Generationen, bei uns an der Fritteuse!

Falls ihr Petra noch nicht kennt, kommen hier die wichtigsten Infos über sie:

Petra hat eine große Hand voll Kinder und einen Ehemann und lebt in Rottal-Inn. Sie ist, wie gerade schon erwähnt, Vorsitzende und Gründerin des Spielecafés der Generationen, das Ende 2017 bei Startnext schwarmfinanziert und somit angestupst werden konnte und seitdem seine Pforten für jedermann und jederfrau jeglichen Alters öffnet, die spielen möchte… Und sie ist Teil der Jury des Qualitätssiegels Generationenspiel. Und Brettspielerin mit Leib und Seele. Und hyperaktiv, wie sie selbst sagt. 😉 Ich zitiere weiter: “Aber das habt ihr ja sicher schon gemerkt *g* Spaß bei Seite. Ich bin noch Sozialpädagogin. Einen Beruf, den ich erst recht spät ergriffen habe. Als ich merke, dass es mich erfüllt, Menschen zu helfen. Darin gehe ich auf. Beruflich, privat und im Verein. Daher studiere ich nun auch weiter und mache den Master in Sozialer Arbeit und Forschung. Und ratet mal in welchem Bereich ich forschen will? Richtig: Soziale Arbeit und Gesellschaftsspiele. Aber schauen wir mal, ob ich es durchziehen kann, ist ja doch sehr herausfordernd das alles.”

Und das hier ist Petra:

 

Und nun kommen wir mal zu den Frittenfragen! Also machts euch bequem und LOS GEHTS!

Erzähl doch erstmal ein bisschen was über euer Spielecafé. Sagen wir mal … Du hast 3 Sätze – gern auch verschachtelt – zur Verfügung, um alle spannenden und besonderen Informationen darüber zu erzählen. Also: Schieß los! 🙂

Petra: Unser Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der zwei wichtige Ziele verfolgt. Regional: Das Spielen in der Region Rottal-Inn zu fördern und überregional: Das Spielen in der Gesellschaft zu fördern. Daher sind wir so breit aufgestellt, mit Begegnungsstätte, Ludothek, Sozialer Arbeit in Einrichtungen, Senioren- und Jugendgruppen aber auch Rezensionen, wissenschaftliche Arbeiten, Förderung des Spiels als Kulturgut, andere Menschen zu ähnlichen Projekten motivieren, politische Arbeit sowie natürlich mit unserem Generationenspiel-Siegel.

Wie kamst du denn auf die Idee, das Spielecafé der Generationen zu gründen? Es ist ja nicht so, wie wenn man Heißhunger auf Fritten hat: Man geht in den Supermarkt und kauft ne Tüte Pommes und ne Tube Mayo. Der Weg ist ja schon ein bisschen länger … Gibt es einen bestimmten Punkt, der dich bei dem Gedanken an dieses Projekt nicht mehr losgelassen hat?

Petra: Der Gedanke entstand im Studium. Ziemlich genau Mitte Juli 2017. Im Modul Intergenerative Soziale Arbeit wurde mir das erste Mal so richtig bewusst, dass unsere Gesellschaft immer mehr altert und da hatte ich mir die Frage gestellt, wie ich einmal alt werden will. Gesellschaftsspiele spielte ich leidenschaftlich gerne und hatte schon oft die Erfahrung gemacht, dass das Spielen Menschen verbindet. Und dann war sie da: Die Idee, eine Begegnungsstätte auf Basis des gemeinsamen Spielens zu gründen. Das war dann nur der Anfang. Bereits kurz nach der Gründung war klar: Das reicht uns nicht. Wir wollten mit dem Verein das Spielen im Allgemeinen fördern, regional und überregional.

Auf der Spielwiesn in München im November hattest du Möglichkeit, das Qualitätssiegel Generationenspiel, das ihr schon seit einiger Zeit vergebt, auch so richtig groß im Rahmen einer eigenen Verleihung an die Gewinnerspiele und deren Autoren und Verlage zu überreichen. Wie hat sich das für dich angefühlt? Würdest du sagen, dass ein Traum in Erfüllung gegangen ist an diesem einen Freitag im November? Warst du aufgeregt?

Petra: Ok, wenn ich ehrlich bin: Ich habe gar nicht so viel mitbekommen. Ich war leider sehr krank und mit Medikamenten gepämpert. Aber dennoch: Es war eine Bestätigung der Idee des Siegels, dass so viele wichtige Menschen vor Ort waren. Nicht nur die Inhaber und Geschäftsführer der Verlage sowie namenhafte Autoren waren vor Ort, sondern auch die Politik. Die Staatssekretärin des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales Carolina Trautner hat ein wundervolles und langes Grußwort gehalten und unsere stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner kam wie andere PolitikerInnen extra aus Rottal-Inn nach München angereist. Sie haben den Wert des Siegels erkannt und unterstützen, dass wir so verschiedene Generationen zusammenbringen wollen. Dass wir bereits nach einem Jahr seit bestehen des Siegels solchen Rückenwind erhalten ist toll und ehrt die Arbeit des Teams. Denn Mitnichten ist das Siegel nur meine Idee. Es steht unser ganzer Verein dahinter, der es mit konzeptioniert hat. Daher ist das Spielecafé auch Trägerverein des Siegels. Vor allem unser dritter Vorstand und Rezensent Gerhard Hany hat sehr viel Hirnschmalz und Liebe hineingesteckt. Dafür möchte ich mich nochmals herzlich bedanken.

Sollte es jemanden, der das hier liest, da draußen geben, der auch darüber nachdenkt, ein Spiele-Café zu eröffnen: Was würdest du ihm oder ihr raten?

Petra: Ich würde ihm erst einmal raten zu überlegen, was er möchte. Möchte er einen Verein aufbauen so wie wir oder ein Spielecafé um den Lebensunterhalt zu verdienen. Zu ersterem können wir viele Tipps geben und haben übrigens auch Informationen zusammengestellt, die wir gegen freiwillige Spende abgeben, um solche Gründungen zu vereinfachen. Unserer Meinung nach benötigt es drei Dinge unbedingt: Ein Gründungsteam, das Herzblut hineinsteckt, eine Intensive Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit und Geduld.

Welche Entwicklung wünschst du dir für den weiteren Verlauf der Cafégeschichte und des Siegels?

Petra: Für den Verein wünsche ich mir, dass er regional eigene Räume findet und weitere pädagogische MitarbeiterInnen einstellen kann – denn den Bedarf in Schulen, Kitas, Altenheimen, Kliniken usw. können wir derzeit nicht decken. Überregional ist es Ziel, dass wir in wenigen Jahren Forschungsarbeit leisten können. Insgesamt wollen wir Menschen motivieren zu Spielen und eigene Projekte zu initiieren. Na und das Siegel soll nicht nur in der Spielebranche sondern auch bei den SpielerInnen eine feste und bekannte Marke sein. So dass Kinder, Eltern und Großeltern sicher sein können, dass wenn ein Spiel mit Generationenspiel-Siegel auf den Tisch kommt, es nicht an Qualitätskriterien scheitert und es das gemeinsame altersübergreifende Spielen fördert.

Hätten auch unsere Frittenfreunde da draußen die Möglichkeit, euch zu unterstützen, auch wenn sie vielleicht weit weg von euch wohnen? Wie kann man euer Projekt unterstützen?

Petra: Ja natürlich. Und darauf sind wir als gemeinnütziger Verein leider auch angewiesen. Nur so können wir noch mehr Menschen erreichen. Man kann uns z.B. spenden. Hier finden die Leser unser Spendenkonto und auf der rechten Seite im Menü auch den Paypal Spendenbutton: https://www.jungundaltspielt.de/index.php/ueber-mich/ Ansonsten planen wir kurz vor Weihnachten eine Art Clubmitgliedschaft anzubieten. Es wird wahrscheinlich eine Art Abo sein, bei dem man 3x im Jahr die neuesten Siegelspiele sowie ein T-Shirt oder ähnliches mit einer einmaligen Zeichnung eines bekannten Comikzeichners erhält. Das soll rund 100€/Jahr kosten. Mit dem Abo unterstützt man uns ideell, aber man bekommt eben auch ein paar tolle Dinge. Es wäre eine große Hilfe, wenn dieses Angebot in den Sozialen Medien verbreitet wird. Einnahmen und Spenden kommen immer unseren gemeinnützigen Satzungszwecken zu Gute.

Mit welcher Person – egal ob tot oder lebendig – würdest du gerne mal ein Spiel spielen? Welches wäre es und wer wäre dein Mitspieler – und weshalb?

Petra: Ehrlich? Mir fällt niemand ein. Zum einen spiele ich ja mit jedem gerne der nett ist. Zum anderen mache ich mir nichts aus Prominenz oder Ähnlichem. Sind alles nur Menschen 😉

Welche 3 Spiele würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen? Genug Freunde dürftest du, wenn nötig, natürlich auch mitnehmen 😉

Petra: Die Frage ist gemein, da ich keine Lieblingsspiele habe, sondern die Vielfalt liebe. Hm. Wenn ich heute auf eine einsame Insel fahre, dann würde ich wohl Underwater Cities (für den Anspruch), Mutabo (damit ich immer was zu lachen habe) und Robinson Crusoe mit Erweiterungen (weils thematisch so gut passt und kooperativ ist) mitnehmen. Auf der Insel wäre ich aber nicht lange und das nächste Mal kommen andere Spiele mit ins Gepäck 😉

Welches Spiel würdest du am liebsten in kochendes Frittierfett tauchen, damit du es niemals wieder spielen müsstest?

Petra: Tatsächlich Mensch-Ärgere-Dich nicht. Mensch-Ärgere-Dich nicht ist zu glückslastig und bei reinen Glücksspielen versagt bei mir die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Mehr Pech als ich kann niemand haben.

In welchem Spiel würdest du gerne einmal 24 Stunden in real verbringen, wenn du dir eines aussuchen dürftest?

Petra: Ich würde gerne in die Welt von Dixit und Detective Club eintauchen. Phantasievoll, bunt und abgedreht, das wäre sicherlich ein Spaß.

Stell dir mal vor, du kommst in eine Pommesbude. Was bestellst du an der Theke?

Petra: Natürlich Pommes mit Mayo 😉

Wenn du die Möglichkeit hättest, hier an dieser Stelle jemanden zu empfehlen, der so super ist, dass wir ihn auch mal hier bei uns in den Frittenplausch einladen sollten – wer wäre es?

Petra: Ach ich finde ja die meisten Menschen und Geschichten interessant. Ihr findet da sicher tolle und spannende Menschen 😉

Und nun – deine letzte, alles fordernde, ehrenhafte Aufgabe: Mayo oder Ketchup?
Wir nennen dir 2 Worte und du entscheidest dich für das, das du lieber magst, für das, das schöner klingt, das, bei dem dein Herz hüpft oder das, bei dem dein Bauch grummelt.

  • Mayo oder Ketchup?
    Petra: Mayo
  • Bier oder Wein?
    Petra: Wein
  • Pommes oder Pasta?
    Petra: Pasta
  • Würfel oder Karten?
    Petra: Karten
  • Liebesfilm oder Actionfilm?
    Petra: Historischer Film 😉
  • Bayern oder Bali?
    Petra: Bayern
  • Berge oder Meer?
    Petra: Berge
  • Hund oder Katze?
    Petra: Hund
  • Kompetitiv oder Kooperativ?
    Petra: Kooperativ
  • Wurst oder Käse?
    Petra: Käse

ZACK! Vorbei ist schon wieder ein weiterer Frittenplausch. Vielen Dank, liebe Petra, für deine Zeit.

Und ihr, liebe Frittenfreunde, hattet hoffentlich genauso viel Spaß, wie wir! Und wenn ihr gerade jetzt vor Weihnachten noch auf der Suche nach einem Spendenziel seid, weil ihr was Gutes tun wollt, dann hat euch Petra ja vielleicht eine Idee nähergebracht 😉

Bis zum nächsten Mal!

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