Schlaaaaaaaaaaaaaaaaafen.

Schluss, Aus, Sense

Spiel17_300002So könnte man meinen, denn die SPIEL17 ist tatsächlich nun vorüber. Jedoch fängt jetzt der ganze SPIEL-Spaß erst an. Die Kiloanzahl an Spielen, die währen der letzten Tage aus den Messehallen in Essen herausgetragen wurden, sprengen sicherlich die 5stellige Gewichtsmarke. Auf den Tischen der Welt werden nun die Errungenschaften aufgebaut und gespielt, und die diesjährige SPIEL lässt so manche Wehen und Erinnerungen zurück.
Wir möchten gerne auch noch einmal zurückschauen und euch berichten. So folgt gerne unserem Messe-Abschlussbericht.

Die Spiel 2017

Und wieder verzeichnen die internationalen Spieletage einen Besuchendenrekord: 182.000 Menschen wollten vom 26. – 29.10.2017 den Verlagen und Verkaufsständen ihre Aufmerksamkeit schenken, für freie Spieltische anstehen, Neu-, Mittel- und Altheiten ausprobieren und nichts anderes sagen als: „TAKE MY MONEY, NOW!“ Die Spiel 2017 ist vorbei, und war ein großer, ja noch größerer Erfolg. Wir haben in unserem Bericht „0“ die Vergrößerungen und Besonderheiten für euch zusammengeschrieben, was ihr auch HIER nachlesen könnt. Kurz zusammengefasst: Mehr Aussteller (51 Nationen), mehr Neuheiten (über 1200 Stück), mehr Hallen (1, 2, 3, 6, 7, 8 und Galerie), mehr Eingänge (über Grugapark in die Galerie), mehr Parkplätze und mehr Menschen. Wow! Mehr, mehr, mehr … Wo soll das alles hinführen?

Auf der diesjährigen Spiel gab es so viele Spiele, die in einem Artikel nicht zusammengefasst werden können, bzw. was niemand dann mehr lesen würde. Zu viel und zu groß ist das Angebot, so dass der gierige Spielende den Hals mehr als vollbekommen haben könnte.

Auch die Spielfritte hat einiges an Spiele gespielt und darüber in Wort und Bild berichtet. Klickt sehr gerne durch unsere Texte durch (HIER, HIER, HIER, HIER, HIER) oder schaut in unseren Posts in den sozialen Netzwerken (instagram, facebook, twitter, tumblr).

Wir möchten für euch hier ein paar Dinge zusammenfassen, die sich auf Auffälligkeiten der Messe beziehen, und auf Momente, die wir so erlebt haben.

SPIEL(te) 2017

Der Asmodarm
Vielbesuchende der Messe kennen den Schnäppchenkäfig der Heidelbären. In den letzten Jahren war dieser Garant für sehr günstige Spiele immer eine Warteschlange wert. Schon vor offiziellem Beginn der Messe standen an diesem Käfig, der intern der Heidelbären hier und da auch „der Darm“ genannt wurde, Besuchende an, um an günstige Spiele heranzukommen. Da die Heidelbären nun zur Asmodee-Familie gehören, wurde aus dem Bärendarm, ein Asmodarm, an dem auch wieder vor Beginn der Messe sich die Menschen die Beine in den Wams standen. Waren in den letzten Jahren noch richtig gute Schnäppchen zu machen, so enttäuschte in diesem Jahr der Darm richtig. Größtenteils gingen die Menschen mit enttäuschter Mine aus der Parzelle, und hatten nicht so viele Spiele auf den Armen, wie in den Jahren zuvor. Auch die Auswahl an Spielen war, im Vergleich zu den Jahren zuvor, eher bescheiden. Tja, wenn sich dieser Käfig so weiterentwickelt, ist das lange Anstehen am Schnäppchen-Kästchen bald passé.Spiel17_300000b

Ausverkauft
Wir besuchen die Messe schon seit über einem Jahrzehnt, und noch nie in unserer Erfahrung haben wir das Wort „AUSVERKAUFT“ (oder sold out) so oft gehört, wie in diesem Jahr. Entweder hatten die Verlage von manch Spielen viel zu wenig mitgebracht, oder die Besuchenden waren wirklich in Kaufstimmung Deluxe. Selbst Vorbestellungen wurden hier und da abgelehnt. Unglaublich, so extrem haben wir den Ausverkauft noch nie erlebt.

Teuer
Dem gegenüber steht das Argument, oder die These, die Spiele seien teurer geworden. Wir haben mit vielen Menschen, Besuchenden, Bloggern und Interessierten gesprochen, und beinah alle sagten, dass das Durchschnittsniveau der Spielpreise gestiegen sei. Auch manch Unterhaltung in sozialen Netzwerken ist zu entnehmen, dass die Spiele teurer seien. 30 Euro für ein Spiel – okay, jetzt waren schon 40 Euro auch okay. Was erwartet uns in 2018?

Spiel17_200015Orga
Die Orga rund um die Halle haben wir als sehr gut und überaus klasse empfunden. Wir hatten weder im Parkhaus, noch bei Eingängen, noch bei Kassen große Probleme gehabt. Im Gegenteil, noch nie fanden wir den Einlass und die „Menschenmassenabwicklung“ so reibungslos, wie in diesem Jahr. Zwar gibt es immer noch einige Bereiche, die sehr negativ auffallen (hier zum Beispiel die Anzahl an Toiletten, die Auswahl an Speisen, die ausgefüllten U-Bahnen, etc.), aber im Gegensatz zu manch erlebter Spiel war es in diesem Jahr um einiges organisierter – so zumindest in unserer Wahrnehmung.
Was bei der Orga leider nicht ganz so schön war, und die Verlage hier und da zu spüren bekommen haben, war, dass die Messetüren immer früher geöffnet wurden, als gedacht. Einlass sollte um 10:00 Uhr sein. Am Sonntag konnte man schon fast kurz nach halb zehn rein. Das sorgte bei manch Verlagen für Stress, da hier noch nicht einmal alle Tische mit Spielen ausgestückt waren. Der frühe Einlass war für Besuchende jedoch ein Fest – noch mehr Zeit für die SPIEL!!!

WAS HAST DU GESAGT????
Eher als anstrengend empfunden wurde der enorme Geräuschpegel in den Hallen, und vor allem in der Halle 1. Der mega aufgepimpte Amodee-Super-Hightech-Stand in der Mitte der Halle war Dauerdisko-Deluxe, worüber sich manch Erklärmenschen sehr aufgeregt hatten. Nach nur 4 Stunden am Donnerstag waren bei denen die Stimmen weg, da sie gegen die Mikrofone, Präsentationen und dergleichen ankämpfen mussten. Aber nicht nur die Stände sorgten für Dauerbeschallung. Die enorme Menschenanzahl und das ständige Stimmgewusel brachte manch Menschen in den Wunsch: „Raus hier, mir platzt die Birne gleich!“

So viele tolle Menschen
DankeA propos Menschen, zur Messe kommen nicht nur Besucher*innen, sondern auch Aussteller*innen, Blogger*innen, Autor*innen, und und und … Wir haben über die Tage mit so vielen Menschen geredet, so dass unser Vokabularhaushalt für den Rest des Jahres eigentlich ausgemerzt sein sollte. An dieser Stelle wollen wir euch, ihr lieben bekannten und kennengelernten Gesichter ein ganz großes „IHR SEID SUPER“ aussprechen. Meine Fresse, was gibt es für nette Menschen in der Spielewelt. Danke, dass ihr die Spielendenschaft und alle noch drum herum durch euch bereichert. Ihr seid alles Schätze!
Ganz besonders gefreut haben wir uns über manch bekannte und neue Autor*innen, Redaktionen und Menschen, die in den „hinteren Reihen von Verlagen“ unterwegs sind; wir hätten am liebsten euch nur noch gedrückt und nie mehr wieder losgelassen. Hier noch einmal ein besonderer Dank an euch: Ihr seid alle super und alle wichtig und genau richtig.

An dieser Stelle wollen wir die Liebeserklärung unseres Brettspiel-Heros verlinken, die unter die Haut geht: Schaut sie euch mal an, HIER ist der Link.

Habt ihr Spiele auf unserer SPIEL!-Reise entdeckt, die euch näher interessieren? Dann gebt uns Bescheid, wir geben euch gerne noch ein paar weiterführende Infos zu ihnen!

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