Punkte Salat

Frittenrezensionen Kartenspiele
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Gute Fritte

Die Sammelhatz in der Salatschüssel

Was denn nun? Paprika? Oder doch lieber Tomate? Man man man … Erst das eine wollen, und dann doch wieder anders. In Punkte Salat nehmen wir uns eine Zutat nach der anderen aus der Mitte, und schnibbeln wohl einen Salat für die gesamte Straße zurecht. Zumindest von der mengenmäßigen Gemüseanzahl her fabrizieren wir hier ein Saltabuffett der Extraklasse. Aber, Pustekuchen! Was wir wollen sind Punkte, nix gesunden Salat. Ob mir das schmeckt – mal gucken!

Auf zum Markt

Herzlich Willkommen zu Punkte Salat, dem kleinen und sehr schnellen Kartenspiel von Shaw Stankewich, Molly Johnson und Robert Melvin, was bei Pegasus Spiele erschienen ist. In Punkte Salat wollen wir, ach was, Punkte machen, denn die Wertungsseite einer Karte verrät uns, wie viele Punkte wir für unser Grünzeug bekommen. Dabei bedienen wir uns am Markt für neue Gemüsekarten, und aus der Wertungsstapelauslage bedienen wir uns an Wertungskarten. Entweder – oder. Das ist die Devise des Spiels. Wir spielen so lange, bis die Stapel alle weg sind – dann zählen wir.

Wir haben mal ein Erklärvideo samt Let´s Play erstellt, was ihr euch hier mal anschauen könnt:

 

 

 

 

Hm, lecker!

Ich muss sagen, ich bin überrascht, wie viel freudiges Spiel in diesem kleinen Schächtelchen steckt. Ein sehr schnell gelerntes und gespieltes, aber doch in mancher Hinsicht cleveres Kartenspiel. Karten sammeln und „Aufträge“ erfüllen. Am Ende zählen die Punkte.

Was ich an Punkte Salat besonders zu schätzen gelernt habe, ist die enorme Vielseitigkeit der Wertungen. Jede Karte hat eine eigene Wertung für sich. Das ist enorm. Und in manch Wertungen, stecken Trost und Unheil zusammen. Bekommt man bei der einen Karte noch viele Punkte für Möhren, so sind sie bei der Wertungskarte zwei ein Übel und sorgen für Minuspunkte. Tja, alles geht nicht.

In manch Spielen hatte ich den Fall, dass die Wertungen perfekt gepasst haben. So konnte ich ziemlich „abhauen“ mit meinen Punkten. Hier haben die Wertungskarten einfach perfekt gepasst, und die Punkte rieselten nur so am Ende.

Aber das ist nicht immer so. Manchmal spielen die Mitspielenden auch so kacke, dass man nix hat von den tollen Wertungen, die da ausliegen. Grrrr… Wie ärgerlich.

Punkte Salat ist ein ärgerliches Spiel, und es zahlt sich aus, die Mitspielenden im Blick zu haben. Nur für sich spielen, nun, geht auch, aber noch viel ärgerlicher ist es, wenn man versucht den Mitspielenden die leckeren Gemüsesorten wegzuschnappen. Das passt nicht immer, aber für die so manche Situation ist das einfach herrlich. Was man im Blick haben sollte sind die Wertungskarten, und die sollte man seinen Mitspielenden auf jeden Fall wegschnappen – sonst bekommen die ja die ganzen Punkte.

Punkte Salat ist für mich ein ganz tolles und sehr kurzweiliges Spiel. Vielseitig, interessant und irgendwie spielt sich das Spiel lecker und frisch runter. Das mag ich sehr. Ein kalorienarmes und leckeres Spiel, was ganz gerne auf mein Teller darf.

Lecker

  • Ein ganz tolles Kartenspiel, was mich echt überrascht hat.

Pfui

  • Gerne in etwas größerer Runde spielen.

Fazit

Funfairist leckt sich die Lippen und sagt

Ich mag Punkte Salat gerne. Ein leichtes und einfaches, aber in manch Situationen auch kniffliges Spiel, was auch Entscheidungen von einem abverlangt. Ich hätte es gerne noch böser, he he he ... Für mich ein echt leckeres und kurzweiliges Spiel, was ich mit einem „sehr gut“ bewerte. Herzlichen Dank an Pegasus Spiele, die uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
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Gute Fritte

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