Frittenplausch mit Gerhard Hecht

JUHUUUU!

Freunde des gepflegten Frittenplauschs – es ist endlich mal wieder so weit: Wir haben einen neuen Frittenplauscher für euch an die Fritteuse gezerrt. Heute ist es Gerhard Hecht – der Autor von “Chada & Thorn” oder auch “Die Befreiung der Rietburg” und weiteren Spielen! Falls ihr Gerhard nicht kennt – kein Problem. Wir haben ein paar Infos für euch zusammengesammelt.

Gerhard wurde in München geboren und lebt heute mit Frau und zwei Kindern südlich von Augsburg.
Beruflich hat es es ihn von Anfang an in die IT verschlagen. Früher hat er noch selbst programmiert, danach dann irgendwann Projekte geleitet. Heutzutage verantwortet er eine bestimmte Anwendung seiner Firma. Da sein Arbeitgeber seinen Standort in München 2013 aufgegeben hat, pendelt er seither wöchentlich zwischen Augsburg und Hannover. Auf diesen Bahnreisen entstehen auch seine Spiele.

Gespielt hat er schon immer sehr gerne und auch als Jugendlicher hat er sich schon seine Spiele selbst gebaut. So ab 2003 hat er dann richtig angefangen Spiele zu entwerfen und weiterzuentwickeln. Es hatte ihn immer gestört, dass so manches Spiel einfach nicht so rund funktioniert hat und er war fest davon überzeugt, dass er es viel toller hinbekommen würde. Heutzutage versteht er die werten KollegenInnen aus der Autorenszene natürlich besser. 😉

Noch ein Wort zu seinen weiteren Hobbys; Er liest sehr gerne Fantasy und auch SF. Auch an guten Comics kommt er nicht vorbei. Alle drei Wochen geht er mit Freunden ins Kino und ansonsten spielt er leidenschaftlich gern und häufig Tischtennis.

So, jetzt kennt ihr euch ja, dann kann´s doch losgehen mit den Fragen – oder?! Neee, erst noch das Foto und dann geht´s los!

Du hast schon ein paar Spiele auf dem Kerbholz. Deine neuesten Erfindungen sind „Die Befreiung der Rietburg“ und Steamopolis, die im Herbst diesen Jahres erscheinen werden. Gab es bei den beiden Projekten besondere Herausforderungen?

Gerhard: Rietburg ist ein kooperatives Spiel in einer Andor-Welt! Kooperativ ist ja schon für sich sehr herausfordernd, aber vor den gestrengen Blicken der großen Andor-Community bestehen zu können macht mir manchmal etwas Angst.

Steamopolis hat sich von meinem ersten Prototypen an evolutionär zu einem Workerplacement-Schwergewicht gewandelt.

Bei beiden Spielen ist das Tuning extrem schwer. Bei der Rietburg musste ich aufpassen, dass es nicht zu frustrierend wird. Als Autor kennt man das Spiel schon sehr gut und da sind Tests bezüglich des Schwierigkeitsgrads gar nicht mehr aussagekräftig. Bei Steamopolis sind zuletzt unterschiedlichste Strategien entstanden. Aber da hat Corax Test und Tuning letztendlich unternommen.

In deiner Ludographie findet man einiges, das mit Andor zu tun hat. Warst du schon von Beginn an Andor-Fan? Wie kam es dazu, dass du als Autor einige Spiele übernehmen konntest?

Gerhard:  Das ist kurz erklärt. Ich wurde von Kosmos gefragt, ob ich mir vorstellen könnte ein Spiel in der Andor Welt zu entwickeln. Ich sagte ja, holte Andor aus meinem Spieleschrank und lernte es dann erst einmal kennen. So entstand Chada & Thorn. Ich bin generell ein Fantasy-Fan, weshalb ich mit jeglichen kreatürlichen Weseneinheiten gut klarkomme und somit mag ich auch Andor sehr gern.

Welche war die skurrilste Situation, die du mal in einem Brettspiel erlebt hast – und was ist passiert?

Gerhard: Ich hatte mal einen Prototypen für eine komplett neue Spielidee gebaut. Das Material war ausufernd und ich saß stundenlang am Ausschneiden und Laminieren. Dann kam es zur ersten Testrunde. Ich baute alles minutenlang auf und begann zu erklären. Und während ich erklärte wurde mir klar, dass ich gar keine Lust hatte, das Spiel zu spielen. Ich habe dann die Regeln noch zu Ende erklärt, danach das ganze Spiel zurück in die Schachtel geräumt und weggeworfen. Die Blicke vergesse ich nicht mehr….

Gibt es ein Buch, aus dem du gern mal ein Spiel machen würdest? Wer würde es illustrieren und was wäre das besondere an dem Spiel?

Gerhard: Ich bin begeisterter Fan von Harry Dresden und verschlinge die Bücher von Jim Butcher. Ein Spiel in dieser Welt zu kreieren wäre sicherlich eine tolle Herausforderung. Als Illustrator passt in einer Welt voller Magie und Kreaturen ein Michael Menzel natürlich perfekt. Wenn es mir dann mit der Spielmechanik gelänge irgendwie den Humor der Vorlage einzufangen, wäre das etwas Besonderes.

Mit welcher Person – egal ob tot oder lebendig – würdest du gerne mal ein Spiel spielen? Welches wäre es und wer wäre dein Mitspieler – und weshalb?

Gerhard: Eine Partie Kreml mit Breschnew, Putin und Gorbatschow hätte was. Freue mich auf die Klagemauer.

Welche 3 Spiele würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen? Genug Freunde dürftest du , wenn du willst, natürlich auch mitnehmen 😉

Gerhard: Nur drei Spiele? Das überlebe ich keinen Monat!  Es müsste auf jeden Fall ein Partyspiel dabei sein, zum Beispiel Codenames, ein Adventuregame wie „Legenden von Andor“  und natürlich auch Kashgar. Zu meinem Erstling habe ich eine besondere Beziehung. Da trennt man sich nicht, das gäbe böses Blut.

Welches Spiel würdest du am liebsten in kochendes Frittierfett tauchen, damit du es niemals wieder spielen müsstest?

Gerhard: Jedes Spiel hat eine Daseinsberechtigung. Manche aber tatsächlich nur eine sehr kurze. Wäre jetzt echt unfair wenn ich eines davon benenne und in die Pfanne, ähh, Fritteuse werfen müsste. Da steckt ja ein leidender Autor dahinter.

In welchem Spiel würdest du gerne einmal 24 Stunden in real verbringen, wenn du es dir aussuchen dürftest?

Gerhard:  Ich wäre gerne mal im Weltraum. Fremde Planeten sind faszinierend. Es sollte also ein Weltraumspiel sein, wie z.B. „Terraforming Mars“ oder auch „Sternfahrer Catan“

Was bestellst du dir, wenn du in eine Pommesbude gehst?

Gerhard: Da erscheint mir die Auswahl doch etwas übersichtlich. Ich denke es könnte auf Pommes mit Ketchup hinauslaufen. 🙂 Wenn eine Currywurst herrenlos herumläuft nehme ich die gerne dazu.

Gibt es jemanden, der so super ist, dass du ihn oder sie als einen unserer nächsten Frittenplauschgäste vorschlagen würdest?

Gerhard: Donald Trump. Aber nicht weil der so super ist, sondern weil ich ihn mir in diesem Kontext rein gar nicht vorstellen könnte…und das hätte was absurdes….“Make Andor great“.
Ansonsten?  Habt ihr schon den Michael Menzel befragt?
(Anmerkung der Redaktion: Mit dem Michael hat das alles mit dem Frittenplausch ja erst angefangen … damals … *hach ja*)

Und nun – deine letzte Aufgabe – Mayo oder Ketchup? Bitte wähle eine der beiden Möglichkeiten aus und entscheide aus deinem Bauch heraus.

  • Mayo oder Ketchup?

Gerhard:  Ketchup, was macht denn Mayo auf der Pommes ?

  • Cola oder Fanta?

Gerhard:  Cola+Fanta!  ich liebe Spezi!

  • Pommes Frites oder Pizza?

Gerhard: Frites

  • Star Trek oder Star Wars?

Gerhard: Star Trek, Energie!

  • Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?

Gerhard: Sonnenaufgang

  • Bier oder Wein?

Gerhard: ….. trinke keinen Alkohol….

  • Schoko oder Vanille?

Gerhard: Vanille…am liebsten Straciatella

  • Kiel oder Korsika?

Gerhard: Früher „Korsika“, seit einigen Jahren „Kiel“

  • Hörspiel hören oder Buch lesen?

Gerhard: Beides ist toll, aber an ein gutes Buch kommt einfach nichts ran

 

Tadaaaa und zack: So schnell ist ein Frittenplausch vorbei! Lieber Gerhard, vielen Dank, dass du dabei warst. Wir freuen dich, jetzt auch als Frittenplauscher in die Geschichte der Spielfritte aufnehmen zu können!

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